
Das Internet wächst zu einem zeitlosen, riesigen Archiv über Menschen und Firmen. Blogs und Web 2.0-Dienste pushen zudem eine stetig wachsende Menge ungefilterter, persönlicher Informationen und Meinungen ins weltweite Netz. Diese mitunter exhibitionistisch anmutende Selbstdarstellung oder leichtfertige Fremdverurteilung kann schnell eine virtuelle Lawine lostreten oder zum unpassenden Leumund-Bumerang werden; beispielsweise dann, wenn der (künftige) Peronalchef oder gewünschte Arbeitgeber das digitale Image der Person (un)absichtlich aufdeckt oder ein Journalist über das Unternehmen mehr erfahren will.
Im sehens- und lesenswerten Blog von Jochen Mai findet sich die Zusammenfassung einer Studie, nach der 28% der Personalentscheider regelmäßig das Internet nutzen, um Kandidaten und deren Angaben zu verifizieren.
Meines Erachtens dürfte der Anteil noch weit höher liegen, da nichts einfach ist, als mal schnell den Namen zu googlen.
Etwas versiertere Nutzer bemühen sicher auch andere Suchmaschinen wie Google, die deutlich mehr finden (wollen) oder nutzen spezielle Blogsuchen. Allerdings gibt auch eine Google-Bildersuche so manches her – von den populären Netzwerken wie StudiVZ oder XING ganz zu schweigen.
Abwegig? Sie sind nicht betroffen?
Wissen oder vermuten Sie das?
Das Problem solch unerwünschter Inhalte im Netz ist meist, dass man als Betroffener regelmäßig erst zu spät darauf aufmerksam wird. Jeder aktive Blogger und Blogleser weiß sicherlich auf Anhieb von ein oder zwei Geschichten, die durch die Presse Blogs gingen und heute ganze Trefferseiten von Suchmaschinen füllen.
Solche Lawinen werden schnell zur Meinung der Mehrheit und letztendlich zur gefühlten Realität.
Auch ist es heute sehr leicht in falschem Namen Inhalte in Foren oder Blogs zu hinterlassen.
Dagegen anzukommen ist relativ schwierig und mitunter langwierig.
Ein dauerhaft bewusstes Eigenmarketing hat daher noch niemandem geschadet.
Wer
der sollte öfters mal seinen Namen in Google, Yahoo, Technorati und natürlich Exalead
eintippen.
Denken Sie auch die Varianten mit und ohne Anführungszeichen, Nachnamen vor Vornamen, Name und Ort, …
Dazu kann jeder selbst aktiv werden und dosiertes Eigenmarketing betreiben.
Dazu gibt es strategisch grundsätzlich zwei Ansätze: fachlich und privat.
Profilieren Sie sich und Ihre Kompetenz auf fachspezifischen Seiten und/ oder erstellen Sie selbst eine fachlich orientierte Webseite.
Anregungen:
Auch im Rahmen eher persönlichen Umfelds ist es leicht (und besonders authentisch, glaubhaft) möglich, fachliche Disziplin und Fachwissen anzudeuten.
Im Blog schreibt Robert Hartl über CMS, SEO & Webdesign. Kontakt →
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Gratulation!
Guter Beitrag mit guten Tipps.
Ergänzung für die negativen Beispiele:
Keine eMail-Adresse nutzen in Foren, Gästebüchern, usw. mit
Vorname.Nachnahme@domainxxx.de
Kommentar 1
20. August 2007 um 21:17 Uhr