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SEOKomm 2012 Recap, Bilder und Tipps

22. November 2012 — Optimierung
SEOKomm 2012 - Recap, Bilder, Tipps

Im ausführlichen Recap zur SEOKomm 2012 gibt es Bilder und Tipps direkt von der SEO Konferenz. Das Programm der SEOKomm 2012 in Salzburg erstreckte sich auf drei Tage. Am 21.11.2012 fanden Tagesseminare, am 22.11.2012 Halbtagsseminare mit anschließendem SEO-Tools-Vergleich sowie Party statt. Der eigentliche SEO-Konferenz-Tag war dann der 23.11.2012. Im Recap zur SEOKomm 2012 versuche ich die aus meiner Sicht wichtigsten Inhalte und Tipps zusammenzufassen und ein paar Bilder zu zeigen.

Soweit mir etwas Interessantes der anderen Sessions zur Ohren kommt, will ich auch das kurz aufnehmen und nach und nach ergänzen, updaten. Links folgen ebenfalls noch. To be continued…

Agenda der SEOKomm 2012

Agenda zur SEOKomm 2012

Agenda zur SEOKomm 2012


Ich versuche anhand der offiziellen Agenda mein Recap zur SEOKomm 2012 zu strukturieren.

Meine SEOKomm Agenda 2012

SEOKomm 2012 - Recap, Bilder und Tipps zur Konferenz

SEOKomm

Keynote: The next BIG thing

SEOKomm 2012 Keynote: The next BIG thing

SEOKomm 2012 Keynote: The next BIG thing

Marcus Tandler ist ja bekannt für seine lebhaften Keynotes. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass seine wesentlichen Vorhersagen der letzten Jahre (Brand Links, Keyword-Links) eingetroffen sind. Entsprechend voll war dann auch der Track. Bei der SEOKomm 2012 stellte er sich der Frage, was quasi die nächste große Vorhersage ist.
2012 schnitt Marcus mehrere Aspekte an, die sich im Wesentlichen um Rankingfaktoren drehten, die wichtiger werden. Er hob nochmals den Social Trust hervor. Wer also eine echte (!) zentrale Rolle in seinem Social Netzwerk einnimmt, dessen Empfehlungen (Links) dürften künftig Trust wirksam verteilen. Dabei ist es aber wichtig, nicht nur zu sharen, sondern auch eigene Findings zu teilen und eigene Meinungen zu vertreten.
Weiter zeigte Marcus auf, dass Google mittlerweile auf ca. 3/4 aller Webseiten eigene Codes (Google+, Analytics, …) integriert hat. Zudem gewinnt der Google Chrome Browser weiter nennenswerte Marktanteile und die Google Toolbar ist ebenfalls verbreitet. Diesen echten Traffik kann man schwer manipulieren, was es besonders interessant für Google macht.
Dieses Besucherverhalten (User Intent) wird weiter an Bedeutung gewinnen. Für SEOs beginnt das bei einem Rich Snippet, das eine relativ (!) hohe Klickquote erreicht und den Besucher zur Interaktion animiert. Sucht dieser Besucher danach nach einem ganz anderen Thema, war das Suchergebnis also nützlich (“Satisfied Search”) und wahrscheinlich ein guter Treffer. Dies lässt Inhalte und Funktionen für die eigene Seite ableiten. Kommt der Nutzer schnell wieder mit einer gleichen/ ähnlichen Suche (bei Google “Short Clicks” genannt) ist das ein schlechtes Signal für die Seite.

Die letzten 2% Links die noch ziehen

Christoph Cemper: Die letzten 2% Links die noch ziehen

Christoph Cemper: Die letzten 2% Links die noch ziehen

In der ersten eigentlichen Session der SEOKomm 2012 zeigte Christoph Cemper, welche Links überhaupt noch wirken, wie man diese erkennt und bekommt. Auch wenn ich mit seinen Tools noch selten arbeite, sind diese doch eine belastbare Grundlage für seine Aussagen.
Prüfenswert fand ich, dass eine Ursache für eine Abstrafung durch das Penguin Update das negative Linkwachstum sein könnte. Wer also tendenziell zunehmend bzw. abnehmend weniger neue Links erhält, driftet leichter in den Penguin Filter. Wer also durch das Penguin Update hart getroffen wurde, sollte wieder mehr (gute) Links aufbauen. Klingt so nun schon wieder weniger spannend. Aber immerhin.

  • Parallel referierte Niels Doerje zu “Vom Projektierer zum Unternehmer”, konkret wie man als SEO mehr aus seinen “Schätzen” macht.
  • Mariano Glas sprach mit Tobias Schwarz zu “Big Data”. Am Beispiel serienradar.de zeigen die beiden, wie man Social Media TV Analysen macht und aufbereitet.

Onpage SEO

Karl Kratz (rechts) mit OnPage auf der SEOKomm 2012

Karl Kratz (rechts) mit OnPage auf der SEOKomm 2012

So wie Karl Kratz die letzten Wochen in der Szene präsent war, war das große Interesse an seiner Session bei der SEOKomm 2012 keine Überraschung, zumal sich die parallelen Sessions an Einsteiger richteten bzw. gesponsert waren (was deren Qualität aber nicht schmälern sollte).
Die erste Folie lautete “Du wirst trotzdem Links brauchen”! :-) Nachdem er dann die aufkeimenden Tools kritisierte, ging es um dokumentenspezifische Gewichtung eines Keywords auf einer Webseite. Grundlage ist das natürliche Vorkommen eines bestimmten Keywords in einer bestimmten Sprache. Als Basis nimmt er alle Suchmaschinenergebnisse zu einem Keyword und dessen spezifische Gewichtung darin.

  1. Wichtig ist, dass klar ist, was der wesentliche Inhalt (Keyword) des Dokuments ist! Also inhaltlich präzise auf jeweils nur eine Seite fokussieren und die Seitenarchitektur im Auge behalten.
  2. Zweitens spielt die (optimale) Verteilungskurve der Termgewichtung aller Begriffe in dem Dokument eine wesentliche Rolle, v.a. um Spam bei unnatürlicher Verteilung auszufiltern.
  3. Drittens sollten die weiteren Hauptbegriffe (Signale) mit denen der optimal rankenden Dokumente übereinstimmen (Selbstbeweis).
  4. Viertens spielt der Umfang aus mehreren Perspektiven eine Rolle. Vor allem wo andere Dokumente Lücken in der Ausrichtung bei den Keywords haben, sollte die eigene Seite diese Lücken schließen, um in die Top 10 zu kommen (neuer Mehrwert für die Besucher und Google). Unterschiedlichkeit an den richtigen Stellen ist also wichtig (Diversität).
Termverteilung und Unterschiedlichkeit bei den richtigen Keywords

Termverteilung und Unterschiedlichkeit bei den richtigen Keywords

Der Text ist also das wertvollste Gut, hier spart man ggf. an der falschen Stelle. Wer überwiegend kopiert und ergänzt, wird meistens die erforderliche Termverteilung nicht erreichen.
Am Beispiel eines kommenden Projektes (XXX kaufen: keine Keyword-Domain, keine Links) will er seine Theorie neu (nach Risikolebensversicherungen.com, Landingpage-Ebook.de, Landingpage-SEO.de, …) beweisen.
Weiter ist die Änderungsfrequenz wichtig – zeitlos gültige Seiten (Evergreens) sollten – wenn möglich – kein Datum haben. So hat Karl immer weitere Inhalte kontinuierlich Absatz um Absatz ergänzt, bis er das mit Abstand umfassendste Dokument erreicht hat.
Auf Struktur ist auch zu achten (Überschriften, Einleitung, Abschnitte, Listen, Tabellen, Grafiken, Videos, …). Je mehr desto besser!
Eine geringe Bounce-Rate ist zu vermeiden. Ein prominenter Slider mit Spannungsbogen schafft beispielsweise Verweildauer und Interaktion.
Interessant war der Ansatz, an Google Conversion-Signale zu senden. So könnte man Conversion-Codes oder Split-Tests von Google einbauen. Aber auch eine Teilung über soziale Dienste ist eine Conversion, wenn es passt. Lustige, kontroverse, werthaltige Inhalte empfehlen sich dafür.
Im letzten Bereich ging es um die Monetarisierung. Dabei zeigte er ein interessantes Benutzerpfad”cloaking”, um die passenden Inhalte zu zeigen, die konvertieren – anstatt die ewig lange Seite.

  • Zeitgleich behandelten Jens Fauldrath und Hendrik Terbeck das Thema “SEO und Usability” ganzheitlich vom Ranking bis zur Conversion.
  • Kathrin Siemokat zeigte, wie man Searchmetrics als Agentur in der Praxis einsetzen kann.

Social SEO

Marcus Tober auf der SEOKomm über Social SEO

Marcus Tober auf der SEOKomm über Social SEO

Nach interessanten Gesprächen u.a. mit Ulrich Lutz vom Search Quality Team bei Google ging es zur Session von Marcus Tober zu Social Signals und SEO. Auch wenn aktuell strittig ist, wieweit Social Signals, also bestimmte Kennwerte aus sozialen Netzwerken, Einfluss auf SEO haben, dürfte die Tendenz vor allem hinsichtlich Trust eine klare Richtung zeigen. Marcus Tober erklärte die neuesten Erkenntnisse mit Hilfe seines Tools. Den versprochenen inhaltlichen Fokus hat er dabei nach einer kurzen Einführung eingehalten.
Ausgangspunkt waren die Rankingfaktoren von 2012 im Vergleich zu 2011. Dabei sind die Korrelationen ähnlich geblieben, bei Links in Deutschland hat diese abgenommen, in Österreich zu. Auch die Keyword-Domains und deren Korrelation hat sich in Österreich kaum verändert, in Deutschland haben die Keyword-Domains dagegen relativ stark verloren. Google ist wohl in Deutschland etwas schneller als in Österreich.
Bei Facebook, Twitter haben sich die Korrelationen kaum verändert. In Österreich haben ca. 24% aller Seiten einen Facebook-Button integriert (ähnlich in Deutschland). Der Datenschutzhype ist zudem in Österreich nicht so ausgeprägt. Facebook bekommt daher sehr viele Daten, was wohl auch ein Grund ist, warum Google kaum noch Referrer mitsendet (Facebook plant ja eine eigene Suchmaschine).
Ansonsten zeigte Marcus, dass auf den ersten 4, 5 Positionen die Links mit Autorität und Traffik (!) noch sehr wichtig sind.
Dann stellte er eigene Studien vor. So sieht Google Chrome zwar Seiten und Traffik, das allein führte aber nicht zur Indexierung. Google+ führte zur sofortigen Indexierung, bei Facebook waren dafür sehr viele Shares erforderlich. Pinterest und Twitter spielten dafür wohl (noch) keine Rolle.
Dann ging er auf die Autoreneigenschaft (Authorship) und dessen Relevanz bzw. Auszeichnung ein. Bei den ausgewerteten Autoren schreiben nur 51 von 922 für mehr als eine Webseite. Als neues Signal dürfte dessen Wirkung als Rich Snippet derzeit aber noch erschöpft sein.

  • Parallel behandelte Mag. Peter Harlander rechtliche Risiken für SEOs.
  • Jim Knopf von Affilinet (gesponsert) sprach über die Chancen im Affiliate Marketing in Österreich.

Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops

Marco Janck über Online-Shop-SEO

Marco Janck über Online-Shop-SEO

Nach der sehr schmackhaften und ausreichenden Mittagspause inkl. Nespresso hörte ich mir an, was Marco Janck zur Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops zu sagen hatte. Online-Shops haben aus SEO Sicht ja strukturell häufig die gleichen Probleme.
Nach einer Einleitung über Begeisterung und Leidenschaft ging es um interne Verlinkung, Above the fold (“Schaufenster”), Struktur und Visionen. Im Grunde vererben ja interne wie externe Links nach gleichen Kriterien. Daher sind interne, relevante und ehr wenige Links im Content wirkungsvoller, als diese Linkwolken, -Listen in Sidebar und Footer (und teilweise in der Headernavigation). Dabei darf man sich nicht mit Amazon vergleichen, die ganz anderen Trust zu verteilen haben. Insoweit machen die beliebten Mega-Drop-Down-Menüs als Navigation wenig(er) Sinn.
Nachdenkenswert nicht nur für viele Shopbetreiber war der Hinweis, dass es weniger um Produkte und Marken gehen, sondern bei der Ausrichtung mehr auf Zielgruppen und Problemlösungen fokussiert werden sollte.

  • Parallel zeigte Sören Bending mit Hilfe von SEOlytics, welche Zahlen, Daten und Fakten es zu Universal Search in Österreich gibt.
  • Ralf Schwoebel sprach in einer englischsprachigen Session vor allem über alternative Traffik-Quellen.

20 SEO Case Studies

Markus Hövener über SEO Cases

Markus Hövener über SEO Cases

Die Wahl zwischen “20 SEO Case Studies” von Markus Hövener und “SEO Skalierung” von Dominik Wojcik fiel mir nicht leicht. Da Kollege Stefan Fischerländer schon in SEO Skalierung saß, hörte ich mir 20 SEO Case Studies an. Markus Hövener stellte anhand praktischer konkreter Erfahrungsberichte vor, was wie und wieso funktionierte – oder eben nicht. Sehr interessant aus Agentursicht, klasse Vortrag, top! Insbesondere das interne Treffen und Vorstellen solcher Cases als Jour Fixe für den internen Austausch ist aus meiner Sicht nachahmenswert. Tipps in Auszügen:

  • Wenig generische Produktnamen (Brand Phantasiename oder Phantasiefarbe) sollten jedenfalls mit generischer Bezeichnung ergänzt werden, am besten mit Kurz- und Langform, gute Kombinationen dafür sind Art, Stil, Farbe, Maße, Features, …
  • Links von Markenherstellern für Shops sind gefragt: automatisch nach “Bezugsquellen”, “Händler”, … suchen, höflich anschreiben, kann ca. 20% – 30% sehr gute Links bringen.
  • Beim Linkabbau wird praktisch nicht nach Berechtigung hinterfragt – also monitoren, mehr will ich dazu nicht veröffentlichen.
  • Filialisten und Franchisegeber sollten prüfen, ob Lizenznehmer eigene Webseiten aufziehen, die schaden
  • Erfolgsquote bei telefonsicher Linknachfrage ist häufig höher, wenn der Kunde statt die Agentur anruft.
  • Vertragspartner könnte man u.U. auch vertraglich zur Linksetzung verpflichten, nur so als Idee.
  • Wichtige Events können gut via Fanclubs usw. genutzt werden, wenn der Kunde die Agentur rechtzeitig darüber informiert, was man als Agentur fördern kann und sollte.
  • Redirects nach einem Relaunch müssen unverzüglich greifen, sonst gehen Trust und Historie verloren (Tipp: mal den Sichtbarkeitsindex von Bloofusion anschauen).
  • Guter Inhalt allein (!) bringt keine Links. Amen.
  • PR-Agenturen und Kunden können mit eigenen Aktionen viel kaputt machen. Vorherige Nachfrage bei allen Aktionen ist mitunter entscheidend.
  • Google Webmaster Tools liefert Suchanfragen, für die man (noch) nicht optimiert hat. Einfach mal nach unten durchklicken, wonach die Leute gesucht haben und nach Mustern suchen!
  • Suchbegriffe rund um “Test”, “Vergleich”, … sind konversionsstark.
  • Gute Linkquellen, die den Wert eines Links nicht kennen, sind optimale Linkgeber. Mehr will ich dazu nicht veröffentlichen, einfach mal nachdenken und daran glauben!
  • Nichtverlinkte Namensnennungen finden wie häufig in Pressemitteilungen oder Jobangeboten, dann um Verlinkung bitten.
  • Suchanfragen, die keine Inhalte mehr haben (ehemaliges Produkt, ehemaliger Standort, ehemalige Leistung, …), trotzdem bedienen, sonst nutzt das die Konkurrez!
  • Interne Suchen tracken und Ergebnisse dazu prüfen; Suchende sind gute und wertvolle Besucher.
  • Alle Domains eines Kunden auflisten lassen, Perlen und Redirects nutzen.

Sehr wertvoller, anregender Vortrag mit extrem hoher Dichte! Danke Markus.

  • SEO Skalierung von Dominik Wojcik fand zeitgleich statt.
  • Parallel zeigt Torsten Hubert die größten Conversion Fehler in der Praxis auf.

SEO Kundenprojekt komplett

Julian Dziki zu einem SEO Kundenprojekt

Julian Dziki zu einem SEO Kundenprojekt

Auch hier war für mich die Auswahl zwischen “Black-Hat und SEO” von Bastian Grimm sowie Fabian Rossbacher und dem “SEO Kundenprojekt” von Julian Dziki nicht leicht. Letztlich habe ich mich für die praktische Agentursicht von Julian entschieden.
Seine Kundenakquise basiert vor allem auf seinem Blog, Empfehlungen und Retargeting. Im Vortrag kam auch heraus, dass die SEO Konferenzen eine wichtige Rolle spielen. :-)
Bei der Kundenauswahl richtet er sich nach (Minimal)Budget, Durchhaltevermögen, Geduld des Kunden (Erfolge stellen sich ja erst nach Monaten ein), Rentabilität (ROI aus Kundensicht, Schätzung basierend auf Erfahrungen, AdWords-, Analyticsstatistiken) und USP/ Brand/ Reputation.
Beim Pitch sollte man nur haltbare Versprechungen machen und konkret erklären, was man (nicht) machen wird (in Stunden oder anderen Kennzahlen). Als Agentur sollte man auch Auswahlvarianten anbieten (Minimalbudget, Mittelweg und “Rocking”budget).
Im Vertrag ausdrücklich inkludieren, dass man keine Garantie für bestimmte Rankings übernimmt. Wenn es um Links geht, soll auch klar geklärt werden, was damit nach Vertragsende (Kündigungsfristen) passiert.
Für das Finden der guten Keywords sollte man sich alle erreichbaren Informationen und Daten des Kunden organisieren.
PDF-Handouts mit Priorisierung nach Wirkung und Aufwand bleiben beim Kunden hängen und sichern auch die Agentur ab (Dokumentation). Erklärungen und Begründungen unterstützen die Umsetzung durch den Kunden.
Bei den Reportings greift er auf Sichtbarkeitsindizes, SERP-Verteilung oder Rankings der Konkurrenz, Links, organischer Traffik im Vergleich zum Vormonat, Brandsuchfragen (Filtern nach Keyword enthält …), … zurück.
Anschließend schilderte Julian, wie die Kundenbeziehung gepflegt wird. Dabei vermittelt er dem Kunden auch SEO-News. Clever.
Für Meetings mit dem Kunden gelten die gleichen Überzeugungshürden wie für die PDF-Handouts.
Abschließend ging er noch auf Kündigungsgründe ein.

  • Daneben sprach Bastian Grimm über Black-Hat und SEO. Fabian Rossbacher war leider erkrankt.
  • Zeitgleich sprachen Sascha Böge und Siegfried Stepke über “Tracking für Affiliates” und “Customer Journey”.

Nach 30 Minuten um 20 Links mehr

Das Panel bei der Linksession

Das Panel bei der Linksession

Andreas Bruckschlögel, Bastian Grimm, Oliver Hauser, Dominik Wojcik lieferten gute Ideen, Hinweise und Ansätze im Sekundentakt. Sicherlich waren nicht alle ganz so umsetzbar, aber ein paar Perlen und gute Denkansätze waren dennoch dabei. Auch lassen sich mit eigenem Grips weitere Ansätze daraus ableiten. Klasse Session mit hoher Dichte!

  • Daneben sprachen Jan Königstätter über SEO im Enterprise-Umfeld, also wie man SEO aus Unternehmersicht einordnen und sehen sollte.
  • Jens Altmann sprach mit etwas unkonkretem Titel “Think Different” zu dem sehr spannenden Thema, wie man am besten eine Nischenseite zu einem Thema aufbaut – wobei er einen ungewöhnlichen Ansatz wählt.

Round Table mit Google Search Quality

Round Table auf der SEOKomm 2012

Round Table auf der SEOKomm 2012

Der Round Table ist immer eine Art Wundertüte. Die Qualität hängt dabei ja wesentlich von den Fragen ab. Mit Ulrich Lutz (im Search Quality Team von Google), Christoph Cemper, Marcus Tandler, Ralf Schwoebel und Klaus Hofbauer war das Panel auf jeden Fall sehr gut besetzt.
Die seltene Gelegenheit direkt an ein Mitglied des Google Search Quality Teams zu stellen, ließ man sich nicht entgehen. Zu Beginn ging es um den praktisch kleinen Anwendungsfall des Disavov-Tools. Das Tool sollte man nur als letzte Option nutzen, insb. wenn man von Google einen Hinweis auf (viele) schlechte Links erhalten hat. Danach zählt der gemeldete Link nicht, wenn die linkgebende Seite dann erneut gecrawlt wird (kann Wochen dauern). Auch sieht Google das eher als Empfehlung – ähnlich wie beim Canonical Tag. Nur nach einer solchen Hinweismail sollte man dann auch einen Reconsideration-Request stellen.
Schlechte Seiten sollte man besser via noindex ausschließen, anstatt (nur) via robots.txt.
Das neue Keyword-Domain-Update (neuer Exact Domain Name Algorithmus) in den USA sollte auch bald in Deutschland (und Österreich) ankommen. Dieses Update soll aber nur schlechte Keyword-Domains treffen (“Thin Affiliate”).
Weitere Themen waren die Länderzuordnung bei lokaler Suche und der Konflikt zwischen Ads (Revenue) und User Intent bei der organischen Suche.
Anschließend wurde noch über die Erwartungen und SEO Trends 2013 diskutiert. Uli von Google meinte: Die Suchergebnisse werden immer besser. :-) Ansonsten wurden Produktsuche und Facebook genannt sowie die Tatsache, dass Google immer mehr zum Publisher wird.
Dann kam noch das Entkommen aus der Penguin-Falle zur Sprache. Bleibende Nachteile oder eine History soll es für die URL angeblich nicht geben. Soweit ist Google nicht nachtragend. :-)

  • Daneben sprach Nedim Sabic über SEO Chancen in internationalen Märkten – mit deutschsprachigen Angeboten, wenn ich das richtig verstanden habe.
  • Ortwin Oberhauser behandelte SEO und Social Media für Hotel- und Tourismusverantwortliche und zeigte, was dabei funktioniert und was nicht.

Fazit zur SEOKomm 2012 in Salzburg

Die SEOKomm 2012 in Salzburg ist eine der ganz wenigen Konferenzen, für die ich mir die Zeit nehme. Gut war das Niveau der Vorträge über weite Strecken. Auch fanden sich immer wieder interessante oder online bestens bekannte Gesprächspartner.
Sehr ärgerlich war, dass das 2011 viel gepriesene WLAN bei der SEOKomm 2012 nur selten funktionierte. Eine Onlinekonferenz offline. Das offene WLAN des nahen Schuhshops reichte jedoch bis in Track 3 (Notfalltipp für 2013).
In Summe habe ich definitiv viele Denkanstöße erhalten und teilweise im Detail gesehen, was andere wie konkret machen. Erwartungsgemäß war jetzt nicht so viel Neues dabei, aber der Blick von außen mit den ganzen Anregungen und Kontakten war es auf jeden Fall wert. Klasse SEO Konferenz.
Sehr ärgerlich für mich persönlich war, dass das (online) gebuchte und bestätigte Hotel “Motel One” mich “wegen Computerproblemen” einfach so ins Crown Plaza verfrachtet hat, was unabhängig von der kurzfristigen Aktion und der fadenscheinigen Begründung (mehrere Buchungen mit derselben Büroadresse und demnselben Abreisetag zur gleichen Buchungszeit, nur meine angeblich nicht mehr im System) echt bescheiden war. Das Crown Plaza hatte dann so wenig mit dem gebuchten Designerhotel mit Queensizebett zu tun, wie … fällt mir gar kein passender Vergleich ein jetzt. Von der Entfernung will ich gar nicht reden. Danke auch, Motel One!

Ich hoffe, die fast 3.000 Wörter waren nicht zu viel. Wie hat es Euch gefallen?

Weitere Recaps zur SEOKomm 2012

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Ein Kommentar zu SEOKomm 2012 Recap, Bilder und Tipps

Hey, super Zusammenfassung der SEOKomm! Konnte dieses Jahr leider nicht dabei sein, scheine einiges verpasst zu haben! :-S

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Kommentar 1
18. Februar 2013 um 02:05 Uhr

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